Soldaten- und Kameradschaftsverein - Aktuelles

 


500 Euro für die Sterbebegleitung todkranker Kinder

Der Soldaten- und Kameradschaftsverein fördert das ehrenamtliche Engagement des Hospizvereins Bamberg mit einer Spende. Warum das für die Verantwortlichen eine Herzensangelegenheit ist.

06.04.2020   Sterbenden ein würdiges Leben bis zuletzt zu gewährleisten, das ist der Leitgedanke des Hospizvereins Bamberg. Seit drei Jahrzehnten gibt es diese so wichtige Unterstützung in der Domstadt. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche begleiten die Ehrenamtlichen auf ihrem letzten Weg. Dieses selbstlose Engagement wollte der Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach jüngst würdigen: Eine Delegation um Vorsitzenden Gerhard Senger übergab eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Hospizverein, die im Bereich der Sterbebegleitung für Kinder verwendet werden soll.

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„Es ist wirklich, wirklich toll, dass ihr an uns gedacht habt!“ Ingeborg Fitz, einer der Ehrenamtlichen des Vereins, war überglücklich, als sie vor einigen Tagen den symbolischen Scheck in der Oberleiterbacher Sankt-Laurentius-Kirche entgegennehmen durfte. „Unser Verein lebt von Spenden, ausschließlich von Spenden. Wir können das sehr gut gebrauchen.“ Gerhard Senger, sein Stellvertreter Nikolaus Kunzelmann und Kassierer Georg Seelmann erklärten ihr, dass die Summe vornehmlich aus dem Erlös des Dorffests stamme, das jedes Jahr an Mariä Himmelfahrt (15. August) am Festplatz am Gemeinschaftshaus stattfinde und sich großer Beliebtheit erfreue, weit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus. „Es ist schön, dass es in einem Dorf noch eine funktionierende Gemeinschaft gibt“, lobte Fitz. „Ja, bei uns funktioniert es noch“, so Senger, mit einem Lächeln auf dem Gesicht

Rund 80 Ehrenamtliche bilden

das Rückgrat des Hospizvereins

Rund 80 Ehrenamtliche bilden das Rückgrat des Hospizvereins Bamberg. Der Hospizverein Bamberg leiste Kinder- und Jugendhospizarbeit vor Ort, so Fitz, in den Familien, auch in Zusammenarbeit mit anderen Hospizvereinen und Kinderpalliativteams. Außerdem würden genauso die betroffenen jungen Menschen begleitet, wenn diese sich in stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen oder in Kliniken befinden. Um dies ordentlich bewerkstelligen zu können, seien zwei- bis dreimal im Jahr Fortbildungen notwendig. „Genau dafür möchten wir das Geld gerne verwenden“, so Fitz.

Senger dankte der Ehrenamtlichen stellvertretend für die aufopferungsvolle und äußerst schwierige Tätigkeit. Dieses Engagement sei nicht hoch genug einzuschätzen. Die Spende, so der SKV-Vorsitzende, sei da genau am richtigen Ort. Wer sich so für seine Mitmenschen einsetze, habe jegliche Unterstützung verdient.   M. Drossel

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Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Aus den Händen von (v. li.) Zweitem Vorsitzenden Nikolaus Kunzelmann, Kassierer Georg Seelmann und Vorsitzendem Gerhard Senger nahm Ingeborg Fitz die Spende in Höhe von 500 Euro für den Hospitzverein Bamberg entgegen. Foto: M. Drossel

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Renate Schäfer nahm, stellvertretend für die Kinder und das Team der Kindertagesstätte Sankt Franziskus Zapfendorf, den Spendenscheck des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Oberleiterbach entgegen. Mit ihr freuten sich (v. li.) 2. Vorsitzender Nikolaus Kunzelmann, Vorsitzender Gerhard Senger und Kassierer Georg Seelmann. Foto: M. Drossel

500-Euro-Spende für die Kita Sankt Franziskus

Mit fünf Kindergartengruppen, einer Krippengruppe und dem Hort ist die Einrichtung für Zapfendorf von großer Bedeutung. Warum sie auch beim SKV Oberleiterbach einen hohen Stellenwert hat.

22.03.2020   Taxis, in denen gleich mehrere Kindergartenkinder komfortabel Platz nehmen können, die stehen bei Renate Schäfer, Erzieherin und Leiterin der Zapfendorfer Kindertagesstätte Sankt Franziskus ganz oben auf der Wunschliste. Auch Trettraktoren und Roller für die Außenspielzeit hätten sie und ihr Team ganz gerne. Umso mehr freute sich die Teamchefin, dass sie vor einiger Zeit von Vertretern des Oberleiterbacher Soldaten- und Kameradschaftsvereins jüngst einen übergroßen Scheck entgegennehmen durfte. Der Wert: 500 Euro.

„Danke, dass ihr an uns gedacht habt. Das ist wirklich sehr schön von euch“, sagte sie in Richtung des SKV-Vorsitzenden Gerd Senger, seines Stellvertreters Nikolaus Kunzelmann und Kassierer Georg Seelmann. „Soziale Einrichtungen können solche Spenden sehr gut gebrauchen.“ Gerd Senger freute das zu hören und erläuterte, dass dem Soldaten- und Kameradschaftsvereins Kinder sehr am Herzen liegen. Die Spendensumme stamme aus dem Dorffest, zu dem der Verein jährlich an Mariä Himmelfahrt Gäste aus nah und fern einlade.

Die Kindertagesstätte Sankt Franziskus ist eine von zweien im Markt Zapfendorf. Sie platzt derzeit räumlich aus allen Nähten, ein Um- und Anbau steht unmittelbar bevor. Fünf Kindergartenkinder mit insgesamt 110 Kindern gibt es hier, weitere 15 werden in der Krippe betreut. Und da die Kita vis-à-vis der Schule liegt, ist hier auch ein Hort untergebracht, in dem weitere 50 Kinder beaufsichtigt werden. M. Drossel

Große Freude für kleine Baumeister

Soldaten und Kameradschaftsverein Oberleiterbach überreicht Spende in Höhe von 500 Euro an Kindertagesstätte Sankt Christophorus Zapfendorf

ZAPFENDORF  Der 274 Einwohner zählende Zapfendorfer Gemeindeteil Oberleiterbach ist ein kinderreiches Dorf mit einem reichen Vereinsleben. Ein Höhepunkt des Jahres ist das Dorffest des Soldaten- und Kameradschaftsvereins, das jährlich zahlreiche Gäste aus nah und fern anlockt. Einen Teil des Erlöses spendeten die Verantwortlichen des Vereins nun an die Kindertagesstätte Sankt Christophorus. Dort weiß man genau, was mit den 500 Euro unternommen werden soll.

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Seit einigen Monaten wird auf dem Areal der Kindertagesstätte Sankt Christophorus kräftig gebaut. Dort, wo früher der weitläufige Garten war, entsteht ein drittes Gebäude für zwei Kinderkrippen-Gruppen. Auch der bisherige Sandkasten musste, sehr zum Bedauern der Kinder, weichen.

„Mittlerweile haben wir einen Ersatz-Sandkasten“, sagt Angela Schneider, die Leiterin der Kita. „Und bei den Vorbereitungen für die Freiluftsaison haben wir einige Sandspielzeuge ausgemustert. Wir werden das Spendengeld also dafür verwenden, um neues anzuschaffen.“ Neue Bagger, neue Spaten, neue Schaufeln und Eimer: Für 500 Euro dürfte da einiges drin sein. Und diese Geräte passen ja auch prima für eine Großbaustelle.

Apropos Größe: 74 Kinder gehen in die drei Kindergartengruppen von Sankt Christophorus, weitere 33 besuchen die Krippe. Und dann gibt es noch die 18 Waldkindergartenkinder. SKV-Vorsitzender Gerhard Senger, sein Stellvertreter Nikolaus Kunzelmann und Kassierer Georg Seelmann freuten sich, mit der Spende dem Nachwuchs der Gemeinde etwas Gutes tun zu können. Und Kita-Leiterin Angela Schneider sagte herzlich Dankeschön im Namen der Kinder.

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Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). 500 Euro vom Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach: Angela Schneider, die Leiterin der Kindertagesstätte Sankt Christophorus, nimmt aus den Händen von (v. li.) Gerhard Senger, Nikolaus Kunzelmann und Georg Seelmann den symbolischen Spendenscheck entgegen. Foto: M. Drossel

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Dorffest ist ein Familienfest, bei dem alle Altersklassen auf ihre Kosten kommen. Foto: Drossel

Erfolgreiche Feste und steigende Mitgliederzahlen

Der Soldaten- und Kameradschaftsverein freut sich über ein überaus gelungenes Jahr.

Die finanzielle Lage ist komfortabel. Wer nun mit Spendengeldern bedacht werden soll.

OBERLEITERBACH  Finanziell sehr gesund, kulturell überaus engagiert und mit steigenden Mitgliederzahlen: Die Bilanz, die Vorsitzender Gerhard Senger und sein Vorstandsteam den Mitgliedern des Soldaten- und Kameradschaftsvereins bei der Jahresversammlung präsentierten, fiel hervorragend aus. Alle Veranstaltungen des Vereins, allen voran das Dorffest und die Christbaumversteigerung, waren sehr gut besucht.

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450 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

„Unser Verein wächst wieder, das stimmt mich zuversichtlich“: Senger stand die Freude deutlich sichtbar ins Gesicht geschrieben. 58 Mitglieder zählt der SKV aktuell, darunter fünf Frauen, 41 sind Schützen. Der Vorsitzende erinnerte an die vielen Veranstaltungen im Vereinsjahr, darunter die Winter- und die Sommerwanderung, die Soldaten- und Friedenswallfahrt nach Vierzehnheiligen, die im vergangenen Jahr erstmals nicht mehr von den Oberleiterbachern mitorganisiert wurde, der Georgentag, der Gottesdienst am Kreuzberg in Hallstadt, die Kreisversammlung der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) in Oberleiterbach, der Volkstrauertag mit Kaffeekränzchen – und, und, und. Tausende Gäste ließen das Dorffest zum Glanzpunkt des Jahres werden, obwohl das Wetter nicht wirklich mitspielte. Die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge erbrachte 414 Euro, die der Verein auf 450 Euro aufstockte.

„Schön, dass auch die Jüngeren Interesse an unserem Verein zeigen“, sagte Schießwart Stephan Metzner und berichtete von zehn Kleinkaliberschießen und zweimal Pistolenschießen. Im Vorfeld des Pokalschießens fand erstmals in Schulterschluss mit der Dorfjugend ein Luftgewehr-Schnupperschießen statt, das auf reges Interesse stieß. Beim Pokalschießen räumte Stefan Amon mächtig ab: Nicht nur, dass er in der Gesamtwertung Erster wurde, er sicherte sich auch noch beim Pistolenschießen den Sieg – und damit den Wanderpokal. Beim BKV-Kreisschießen wurde die Mannschaft Gerhard Senger, Max Leutheußer und Stephan Metzner Sechster, im Einzel sprang sogar ein vierter Platz raus. Die Schießsportsaison beginnt am 10. März mit dem Kleinkaliber und am 11. März mit der Pistole.

Kassenbilanz mit einem satten Plus

Das Protokoll der Hauptversammlung des Vorjahres trug 2. Vorsitzender Nikolaus Kunzelmann vor. Kassierer Georg Seelmann verlas einen Kassenbericht mit einem satten Plus, was den gut besuchten Veranstaltungen zu verdanken war. Die Revisoren Eduard Herold und Alfons Hennemann bescheinigten ihm eine ordentliche Führung der Bücher.

Für den 29. März (11 Uhr, Kirchentreppe) hat der SKV einen Fototermin anberaumt, der Georgentag findet am Mittwoch, 22. April, und das Vereinsessen am 26. April statt, am 3. Mai beteiligen sich die Oberleiterbacher an der Friedenswallfahrt nach Vierzehnheiligen. Und selbstverständlich wird es am Feiertag Mariä Himmelfahrt (15. August) wieder das weithin bekannte Dorffest geben. „So, wie das bei uns abläuft, muss man schon in anderen Dörfern lang suchen“, lobte Gerhard Senger den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit in Verein und Ort.

Weil den Kindern die Zukunft gehört

Dieses Wir-Gefühl möchte der Soldaten- und Kameradschaftsverein mit gleich mehreren Spenden untermauern. So schlug Senger vor, den Zapfendorfer Kindergärten Sankt Franziskus und Sankt Christophorus jeweils 500 Euro zu spenden. Weitere 500 Euro sollen der Kinder-Palliativstation in Bamberg zugutekommen. Die Kirchenstiftung Sankt Laurentius Oberleiterbach wird mit 400 Euro bedacht, die Dorfjugend freut sich über 100 Euro für ihre Aktivitäten. Die Mitglieder stimmten einstimmig für die Spenden.       M. Drossel

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Dirk Klaas ersteigert sich den Stamm

Die Christbaumversteigerung des Soldaten- und Kameradschaftsverein ist eine Riesengaudi für die Gäste. Der Zuspruch ist groß. Warum viele Besucher dabei Fünfe gerade sein lassen.

10.01.2020   Es war ein Abend zwischen Jagdfieber und Kaufrausch, zwischen Preispoker und Spendierhosen. Eines war die Christbaumversteigerung des Soldaten- und Kameradschaftsvereins definitiv: beste Unterhaltung für die ungezählten Gäste in den proppenvollen Haupt- und Nebenräumen des Gemeinschaftshauses. Zu erleben und zu erstehen gab es so einiges, und nicht immer waren die ersteigerten Schmuckstücke am Ende auch ein Schnäppchen. Letztlich war das egal: Die Gaudi war das, was zählte – und dass der Erlös letztlich für einen guten Zweck war.

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Stolz stand er am Anfang in einer vorderen Ecke des Saales: der Christbaum, geschmückt mit Kugeln sowie allerlei Nützlichem und Begehrenswertem. Zunächst sollte er unangetastet bleiben. Bernhard Kreppel und Beate Metzner warteten nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Gerhard Senger mit gleich drei Weihnachtserzählungen in Versform auf. Danach gab es einen ersten Höhepunkt des Abends: die Tombola, bei der es neben Zwiebelsuppe, Paniermehl, Keksen und Dosenerbsen auch Rührgeräte, Werkzeug und Gerstensaft zu gewinnen gab. 350 Gewinne gab es zu verteilen. Der Hauptpreis, ein Gutschein für die Ebensfelder Geschäftswelt im Wert von 100 Euro, ging an Hanna Paul aus Schönsreuth. Die Gymnasiastin war baff.

Mit flapsigen Formulierungen

die Auktionäre animiert

Danach schwang Auktionator Nikolaus Kunzelmann kräftig den Hammer. Mit flapsigen Formulierungen preiste er die Waren an, sorgte mit Sätzen wie „Wer möchte einen Riesen-Haifisch haben?“ (eine geräuchterte Forelle) oder „Jetzt gibt es eine automatische Handsäge“ für Kurzweil. Aber selbst er staunte nicht schlecht, wie weit manches Gebot getrieben wurde. Vor allem Haushaltshelfer und Spielzeuge und Kuscheltiere standen hoch im Kurs. Die beiden letzteren wurden vor allem von den kleinen Gästen lautstark eingefordert – und Mamas, Papas, Opas und Omas hoben brav die Hände und steigerten mit. Der ein oder andere Euro mehr, der damit in die Kasse der Soldatenkameraden wanderte, wurmte niemanden: Der Verein spendet regelmäßig für die Erhaltung der Kulturgüter in der Region. Da wollten nur die wenigsten knausrig sein.

Nach und nach wurden die Zweige mit den Auktionsgegenständen abgezwickt, nach und nach verlor der Christbaum damit sein stolzes Aussehen. Letztlich blieb noch der Stamm übrig, behängt mit einem riesigen Schinken, einem Sechs-Pfünder-Bauernbrot, zwei Liter Bier und einer Flasche Obstbrand. Die Bieterei begann verhalten, entwickelte dann aber mächtig Schwung. Es war am Ende Dirk Klaas, der sich das begehrte Paket sicherte.

Mit drei Sketchen

für Gelächter gesorgt

Zwischendurch wurde die Christbaumversteigerung von drei Sketchen aufgelockert. Angela Hennemann, Sonja Göbel, Julia Kunzelmann, Philipp Seelmann und Martina Drossel sorgten für viel Gelächter mit ihren Darbietungen. Und Ludwig Hennemann unterhielt mit traditionellen Weihnachtsliedern. „Es war ein sehr gelungener Abend“, bilanzierte am Ende Vorsitzender Gerhard Senger. Die Gäste dürften ihm alle recht geben.   M. Drossel

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Unter den Regenschirmen ist die Stimmung prächtig

„Dieter und seine Musikanten“ versuchen fleißig, die Regenwolken mit böhmischer Musik zu vertreiben. Dies gelingt nicht. Warum trotzdem alle beim Dorffest auf ihre Kosten kommen.

19.08.2019   Bei diesen Wetterkapriolen half nur noch Galgenhumor. „Die Wolken lassen sich nicht vertreiben. Denen gefällt eben, was wir spielen“, sagte Dirigent Dieter Zapf zynisch übers Mikrophon und brachte sein Publikum so zum Lachen. Nein, Petrus meinte es in diesem Jahr nicht gut mit dem Soldaten- und Kameradschaftsverein sowie deren Gäste. Das Dorffest in Oberleiterbach war ein verregnetes. Der Stimmung indes tat es keinen Abbruch.

An „Dieter und seinen Musikanten“ hat es auf jeden Fall nicht gelegen. Das 26-köpfige Ensemble um den Ebensfelder Leiter und Namensgeber legte sich an Mariä Himmelfahrt mächtig ins Zeug. Doch weder mit „Blasmusikvergnügen“ noch mit der „Mondscheinpolka“ ließen sich Nieselregenphasen vermeiden noch die Temperaturen anheben, die über weite Strecken des Tages nun wirklich nicht sommertypisch waren. Neben instrumentalen Stücken gab es viele gesangliche Perlen, bei denen Dieter Zapf sich weibliche Verstärkung holte. Mal war es die charmante Hilde Hammel, mal seine Tochter Jasmin. Das Besondere: Die 38-Jährige ist blind, konnte also weder Text noch Noten vom Ständer vor ihr ablesen. Sie hatte die böhmische Musik ganz einfach im Blut. Dafür gab es Sonderapplaus. Einfach großartig!

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Regen:  na, und? Die Besucher des Fests ließen sich davon nicht die Laune verderben. Fotos: Drossel
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). „Dieter und seine Musikanten“ unterhielten die Gäste des Dorffests mit erlesenen Stücken der böhmischen Blasmusik. Fotos: Drossel

Ein Kampf gegen die Windmühlenflügel

Und die Gäste? Die ließen sich vom Nass nicht schocken. Die Trocknungs-Teams waren im Dauereinsatz, wischten die Sitzgarnituren immer wieder ab – und doch war es ein Kampf gegen die berühmten Windmühlenflügel.  Die Besucher spannten ihre Regenschirme auf, ließen unter ihnen oder den Sonnenschirmen den Herrgott „an guten Moo“ sein und auf jeden Fall nicht die Feiertagslaune verderben. Stattdessen feierten sie die Soli von Rüdiger Schorr und Klaus Sünkel an Posaune und Trompete, klatschten bei der Julia-Polka kräftig mit, summten die Paula-Polka und ließe sich zu „Mein bester Freund“ Kaffee und Kuchen schmecken. Wer nicht so wetterfest war, der suchte sich ein Plätzchen unter den Zelten am Gemeinschaftshaus oder wich gar in selbiges aus.

Den Veranstaltern die kalte Schulter zeigen, das wollten nur die wenigstens. Zu verlockend waren die Spezialitäten auf der Speisekarte, die zu familienfreundlichen Preisen angeboten worden. Den Kindern machte das nasskalte Wetter sowieso kaum etwas aus: Auch wenn an der Hüpfburg immer wieder Regenpausen eingelegt wurden, so fanden sie auf dem unmittelbar angrenzenden Spielplatz immer eine Alternative, zu toben und zu tollen. Manch Eltern hatten mit Regenjacken und Gummistiefeln vorgesorgt und ließen die Sprösslinge den Tag genießen. Zwischendurch sah es übrigens immer wieder so aus, als würde Petrus dann doch noch einlenken. Die sonnigen Abschnitte währten waren am späteren Nachmittag etwas länger, dann kam erneut Regen. Doch in Lätterboch kümmerte das die wenigsten. Auch nicht, dass die eigentlich angekündigte zweite Band „Mainfieber“ aus Wettergründen gar nicht erst anrückte. Gefeiert wurde trotzdem, und das bis tief in die Nacht.    M. Drossel

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Haben einfach Musik im Blut: Der Leiter des Ensembles, Dieter Zapf, und seine Tochter Jasmin. Fotos: Drossel
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ein Trompetensolo nur für uns? Das war so recht nach dem Geschmack der Kinder vor der Bühne.

Förderer, Forscher und Finanzminister

Soldaten- und Kameradschaftsverein ernennt Georg Seelmann zum Ehrenmitglied

OBERLEITERBACH   Er ist eine unermüdliche Triebfeder im Verein: Seit 1974 gehört Georg „Geo“ Seelmann dem Soldaten- und Kameradschaftsverein an, war von Dezember 1981 bis November 1987 sogar 2. Vorsitzender. Im März 2007 wurde er zum „Herrn der Zahlen“ bestimmt. Diese Aufgabe bewältigt der heute 70-Jährige mit viel Liebe zum Detail, hat vor allem beim jährlichen Dorffest jeweils Herkulesaufgaben zu stemmen. Darüber hinaus gehört seine Liebe der Familien- und Ahnenforschung im Dorf. Seine Hingabe wurde in der jüngsten Hauptversammlung im Gemeinschaftshaus belohnt: Vorsitzender Gerhard Senger übergab dem Kassierer unter großem Beifall die Urkunde zur Ernennung als Ehrenmitglied.

„Der Geo hat jüngst zu mir gesagt: Dieser Verein liegt mir besonders am Herzen“, erinnerte sich der Vorsitzende. Wahre Worte, blickt man auf dessen Leistungen und Anstrengungen zurück. Auch die Ivo-Hennemann-Gedenktafel, die Renovierung der Pager-Tafel und dergleichen mehr gehen auf das Konto des Kassierers. „Geo macht das alles mit sehr viel Herzblut“, so Senger. Mit dem Titel Ehrenmitglied geht der Verein durchaus sparsam um: Derzeit gibt es nur zwei, dazu einen Ehrenvorsitzenden. „Er hat diese Auszeichnung sehr verdient.“


Das „Rote Pferd“ durch die Nacht gejagt

Besuchermassen lassen Dorffest zum großen Erfolg werden – Schon nachmittags proppenvoll

Oberleiterbach Mit dem „Böhmischen Wind“ bliesen „Dieter und seine Musikanten“ die Regenwolken fort, zum „Hochachtungsmarsch“ ließ sich die Sonne dann erstmals blicken, beim Titel „Sommernachtsfest“ bestand kein Zweifel mehr, dass das Wetter halten würde – und beim Posaunensolo von Klaus Sünkel mussten die Organisatoren sich sputen und flugs die Reservegarnituren aufstellen: Einmal mehr war das Dorffest des Soldaten- und Kameradschaftsvereins ein Publikumsmagnet. Schon am frühen Nachmittag ließen es sich mehrere hundert Besucher auf dem Festplatz am Eichenweg so richtig gut gehen.

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Die Regen- und Hagelschauer aus dem vergangenen Jahr hatte Dieter Zapf noch gut in Erinnerung. Heuer war er bester Laune, moderierte und leitete das zwei Dutzend Musiker starke Ensemble mit viel Schwung und sang sich zusammen mit Duettpartnerin Hilde in die Herzen der Besucher. Die beliebte Kapelle, ein Zusammenschluss von versierten Blasmusikfreunden aus Ober- und Unterfranken, hatte einen bunten Strauß aus böhmisch-mährischen Melodien geschnürt. Das Publikum goutierte die erstklassige Nachmittagsunterhaltung mit reichlich Applaus.

Musik für alle Generationen

Ab dem frühen Abend trieb das Trio „Mainfieber“ das Stimmungsbarometer weiter nach oben. Jürgen und Bernd Donath sowie Hubert „Pfloggy“ Wolf hatten viele Hits und Evergreens im Gepäck. Zu „Ich bin geboren, um Dich zu lieben“ wurde getanzt, zum „Kufsteinlied“ sich beim Nachbarn untergehakt und geschunkelt, beim Oberfrankenlied kräftig mitgesungen und „Rock Mi“ kräftig mitgeklatscht. Mittlerweile war die Gästezahl weit ins Vierstellige gestiegen: Was für ein Erfolg.

Hochstimmung herrschte auch auf der Hüpfburg, und das den ganzen Tag über. Immer wieder pendelten die Kinder zwischen dem blauen „Luftschloss“ und dem angrenzenden Spielplatz hin und her. Rutschenhaus, Kletterturm, Schaukeln, Seilbahn, Wipptiere, Sandkasten: Die kleinen Gäste waren selig und wussten gar nicht, wo sie zu erst spielen sollten. Und die Eltern brauchten sich nicht sorgen, denn der Straßenzug rund um das Dorffest war an Mariä Himmelfahrt allein den Feiernden vorbehalten.

„Kompliment“ für die Gastgeber

Als es längst schon dunkel war und „Mainfieber“ „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller anstimmten, so war das durchaus auch als Dankeschön für und Hommage an die Veranstalter zu verstehen: Vor 21 Jahren spielten die Musiker zum ersten Mal bei diesem Fest und sie hatten auch heuer erkennbaren Spaß an der Sache. So sehr, dass sich Jürgen Donath sogar noch zur Kinderanimation hinreißen ließ, beim „Bobfahrerlied“ sich mächtig in die Kurven legte, beim „Fliegerlied“ die Muskeln spielen ließ und das „Rote Pferd“ durch die Nacht jagte. Die Kinder taten es ihm gleich – und die Erwachsenen feuerten sie kräftig an. In der Freiluftbar war noch bis deutlich nach Mitternacht Betrieb.    M. Drossel

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Gerhard Senger übernimmt den Vorsitz

Soldaten- und Kameradschaftsverein bestimmt den Vorstand neu – Mitgliederstand steigt

Die neue Führungsriege des Soldaten- und Kameradschaftsvereins: (v. li.) Ausschussmitglied und Schießgruppenleiter Stephan Metzner, Ausschussmitglied Maria Helmreich, Ausschussmitglied Stefan Amon, 1. Vorsitzender Gerhard Senger, Ausschussmitglied Franz Hennemann, Kassierer Georg Seelmann, die Fahnenbegleiter Philipp Seelmann und Pankraz Landvogt, 2. Vorsitzender Nikolaus Kunzelmann sowie Fahnenträger Markus Kreppel. Foto: M. Drossel 

19.02.2018   Wachwechsel beim Soldaten- und Kameradschaftsverein: Nach 24 Jahren an der Spitze tritt Nikolaus Kunzelmann ins zweite Glied zurück. Die Vollversammlung wählte im Gemeinschaftshaus am Eichenweg den bisherigen Stellvertreter Gerhard Senger einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Auch sonst gab es einige Veränderungen.

Im Rückblick von Nikolaus Kunzelmann wurde deutlich, dass der Soldaten- und Kameradschaftsverein ein wichtiger Kulturträger im Golddorf ist. Kunzelmann sprach von zahlreichen Veranstaltungen, darunter Wanderungen, Kaffeekränzchen und Gedenkfeiern zu Georgen- und Volkstrauertag. Im Auftrag des Bezirksverbands der Bayerischen Kameraden und Soldatenvereinigung (BKV) organisierten die Oberleiterbacher im Mai federführend die 60. Soldaten und Friedenswallfahrt von Seubelsdorf nach Vierzehnheiligen mit. Kunzelmann machte keinen Hehl daraus, dass diese angesehene Großveranstaltung heuer auf der Kippe stehe: Bereits vor drei Jahren habe der SKV dem Bezirk mitgeteilt, dass nach Jahrzehnten und der 60. Auflage Schluss sei. Sehr zum Ärger der bisherigen Organisatoren unternahm die Bezirksführung nichts, ließ die Jahre verstreichen. Und so war die Soldaten und Friedenswallfahrt für heuer quasi schon abgesagt, ehe die bislang Federführenden eine Rettungsaktion starteten. Ob diese gelinge, wisse man noch nicht, so Kunzelmann. „Wir wollen die Wallfahrt nicht opfern“, betonte er. „Und wir sind guter Hoffnung.“ Eine Entscheidung falle am 6. März, bis dahin habe der BKV-Bezirk seine „Hausaufgaben“ zu machen. Das Verhalten des BKV-Bezirks sei beschämend, ärgerte sich Kassierer Georg Seelmann. Und deswegen wollen (und werden) die Oberleiterbacher sich auch heuer in der Organisation beteiligen – ein allerletztes Mal.

Ein voller Erfolg

Alles andere als negativ verliefen im vergangen Jahr die kulturellen Höhepunkte des Oberleiterbacher Soldaten- und Kameradschaftsvereins: Die Christbaumversteigerung war einmal mehr ein voller Erfolg, das Dorffest, das erstmals mit zwei Kapellen („Dieter und seine Musikanten“ und „Mainfieber“) stattfand, war ein Publikumsmagnet. „Die Gäste kamen deutlich früher als sonst, und es waren insgesamt sehr viel mehr“, bilanzierte Kunzelmann. Selbst das Sommergewitter mit Hagel konnte die Bilanz nicht trüben: Kassierer Georg Seelmann sprach von einem sehr erfolgreichen Jahr und einem satten Plus auf der Habenseite.

Mehr Spenden als in den Vorjahren kamen im November bei der Sammlung für den Volksbund deutsche Kriegsgräbervorsorge zusammen: Der SKV aus dem 279-Einwohner-Dorf überwies insgesamt 450 Euro. Darüber hinaus ließ er die Ortseingangstafeln im Vorfeld des Bezirkswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ renovieren und ergänzen und sorgte dafür, dass der Markt Zapfendorf Gefallenendenkmal sowie Ivo-Grabmal und Bager-Tafel sanierte. Selbstverständlich beteiligte sich der Verein auch mehrfach am Jubiläumsjahr „500 Jahre Sankt-Laurentius-Kirche“. Erfreulich: Während andere Soldatenkameradschaften um die Existenz bangen, verzeichnet der Oberleiterbacher Verein einen Mitgliederzuwachs: Derzeit sind es 52, neu aufgenommen wurden Maria Helmreich und Max Leutheußer.

Elf Schießen am Wolfsanger

Das Protokoll der vorjährigen Hauptversammlung verlas Gerhard Senger. Danach zeigte sich auch der Leiter der Schießgruppe, Stephan Metzner, mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. Die 35 Mitglieder absolvierten elf Schießen am Wolfsanger, darunter das Pokalschießen, bei dem Thomas Hennemann Erster wurde und Gerhard Senger sich den Wanderpokal sicherte. Schießgruppen-Kassiererin Andrea Senger vermeldete eine negative Bilanz. Die Revisoren Eduard Herold und Alfons Hennemann bescheinigten ihr sowie Georg Seelmann eine saubere und ordentliche Arbeit. Die bereits im vor zwei Jahren angeregte Tagesfahrt ins Deutsch-deutsche Museum Mödlareuth soll in diesem Jahr stattfinden, vermutlich im Herbst. Sicher ist, dass das Dorffest an Mariä Himmelfahrt steigt. 

 Der neue Vorstand

Den Soldaten- und Kameradschaftsverein führen in den nächsten vier Jahren: 1. Vorsitzender Gerhard Senger, 2. Vorsitzender Nikolaus Kunzelmann, Kassierer Georg Seelmann, Ausschussmitglieder Franz Hennemann, Stefan Amon, Stephan Metzner (auch Schießgruppenleiter) und Maria Helmreich. Fahnenträger und -begleiter sind Markus Kreppel, Philipp Seelmann und Pankraz Landvogt. Die Kasse prüfen Eduard Herold und Alfons Hennemann.                      M. Drossel


Selbst die Jüngsten bieten eifrig mit

Christbaumversteigerung Spaß für alle Generationen – Lose der Tombola schnell ausverkauft

Christbaumversteigerung 2018. Foto: M. Drossel

07.01.2018   „Fünf Euro! Fünf!“ Mit glockenheller Stimme schmettert der kleine Philipp dem Auktionator keck sein Gebot entgegen. Der vierjährige Blondschopf hat sich auf den Beinen seines sitzendes Vaters aufgebaut, um besser gesehen zu werden. Er reckt den abgewinkelten linken Arm energisch gen Saaldecke. Der Auktionator schaut verdutzt, dann nickt er. „Fünf Euro sind geboten. Wer bietet mehr?“ Bald schon kommen weitere Meldungen, doch Philipp legt nach. Er schaut seinen Papa an, lächelt, holt Luft und ruft: „Sechsfünfzig!“

Alfred Hümmer im Losglück

Die Christbaumversteigerung des Soldaten- und Kameradschaftsvereins im jeweils gut gefüllten Haupt-und Nebensaal des Gemeinschaftshauses ist ein Spaß für alle Generationen. Vor die Auktion hat Vereinsvorsitzender Nikolaus Kunzelmann jedoch die Verlosung gesetzt. Die 600 Lose mit 350 Gewinnen waren einmal mehr weit vor Veranstaltungsbeginn vergriffen. Kein Wunder, gab es doch, neben Kleinpreisen wie Lebensmittelkonserven, Süßigkeiten und Knabbereien, auch durchaus begehrte Preise wie Elektrogeräte für den Heimwerker, Küchenhelfer und veredelten fränkischen Hopfensaft. Und wer eine Niete zog, der war auch nicht böse: Letztlich tat er dies für einen guten Zweck, denn der Soldaten- und Kameradschaftsverein unterstützt regelmäßig mit Spenden gemeinnützige Projekte. Der Hauptpreis, ein 100-Euro-Gutschein der Ebensfelder Geschäftswelt, ging an Alfred Hümmer.Christbaumversteigerung 2018. Foto: M. Drossel

Besinnlich wurde es bei der Weihnachtsgeschichte, die Bernhard Kreppel vortrug. Schenkelklopfer dagegen waren die drei kurzen Theaterstücke, die Philipp Seelmann, Angela Hennemann und Martina Drossel einstudiert hatten. Und auch Ludwig Hennemann bewies Entertainerqualitäten. Dies alles diente dem Warm-up, ehe Vorsitzender Nikolaus Kunzelmann als Auktionator zur Tat schritt.

Verführerische Düfte

Wer in einer der vorderen Reihen saß, der hatte nicht nur einen guten Blick auf die Posten, die da gleich unter den Hammer kommen würden, ihm lief vor allem das Wasser im Mund zusammen. An den Ästen des geschätzt vier Meter hohen Fichtenbaums hingen nicht nur goldene Christbaumkugeln, sondern auch leckere geräucherte Leberwürste und Krakauer, die für das besondere Aroma sorgten. Christbaumversteigerung 2018. Foto: M. DrosselDie Mädchen dagegen hatten ausgekundschaftet, dass drei Puppen versteigert werden sollten, die Jungs spechteten auf Zollstock und andere Arbeitsutensilien. Feinschmecker hatten sich Räucherfisch und Pizzasalami ausgesucht. Darüber hinaus suchten auch eine Holzeule made in Lätterboch, Oberleiterbacher Honig, Liköre aus heimischer Produktion und die ein oder andere Flasche „Schneidersgässla Südwand“ einen neuen Besitzer. Und diese waren durchaus begehrt.

Und als Höhepunkt der Stamm

Ast für Ast zwickten die Soldatenkameraden ab und boten diese Feil. Kein Angebot ging unter Wert über den Auktionstisch: Für den guten Zweck zahlten die Bieter gerne den ein oder anderen Euro mehr. Einzig beim Stamm, der Hauptattraktion des Abends, wollte sich kein wirklicher Wettstreit (mehr) entwickeln, die Gäste schienen schon etwas ermattet  - oder zufrieden mit dem bereits Erstandenen. So sicherte sich Udo Seelmann den riesigen Schinken, das Sechser-Bauernbrot, zwei Liter Bier und eine Flasche Obstbrand für moderate 75 Euro.  M. Drossel

Weitere Impressionen:

Christbaumversteigerung 2018. Foto: M. DrosselChristbaumversteigerung 2018. Foto: M. DrosselChristbaumversteigerung 2018. Foto: M. Drossel


Dorffest 2017